Die Liturgie stiftet Hoffnung auch in dunklen Zeiten: In der Krankensalbung, dem „Sakrament der Zärtlichkeit Gottes“, können kranke Menschen die Zuwendung Christi und seine Stärkung erfahren. Bei der Begräbnisfeier beten wir für die Verstorbenen und ihre Angehörigen. Im Kontext von Allerheiligen und Allerseelen ist das Totengedächtnis eingebettet in die große Hoffnung auf die Vollendung in Gott.
Das Erzbistum hat in einem Pilotprojekt erstmals Ehrenamtliche zu Begräbnisleitungen ausgebildet, um Pastoralteams bei der Durchführung von Trauerfeiern zu unterstützen und zu entlasten. Acht Teilnehmende absolvierten in den vergangenen Monaten ein Schulungsprogramm mit Präsenztagen, Online-Modulen und Hospitationen. Ein vergleichbares Projekt gibt es seit einigen Jahren im Nachbarbistum Würzburg.
25 Personen haben kürzlich den Ausbildungskurs zur/zum Gottesdienstbeauftragten abgeschlossen. Im Rahmen einer liturgischen Feier in der Bamberger Kirche St. Gangolf erhielten sie ihre Urkunden, die sie zum liturgischen Dienst in Wort-Gottes-Feiern beauftragen. Die Teilnehmer kommen aus den Dekanaten Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Forchheim und Nürnberg und werden in ihren Seelsorgebereichen in Absprache mit den hauptamtlichen kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Zukunft die Vorbereitung und Leitung von sonn- und werktäglichen Wort-Gottes-Feiern übernehmen.